| [ home ] | » | [ fotosynthese ] | » | [ 2006 ] | » | 22.07.2k6 |
| events | brainstorming | |||||
| date | 21. bis 23.07.2k6 hier: 22./23.07. 2k6 |
|||||
| location | bunker23, falkenberg | |||||
| line-up | nuclear pirates 25 (cz), bogotrax (columbia), format c:\ vs. hesed (live), malaria, pest, cia, gogo trash performance und ein karussell | |||||
| bilder | 87 bilder / 10,40 mb | |||||
noch immer hielt er an - dieser sagenhaft lange urlaub von sieben werktagen. was gibt es schöneres, als selbigen mit einem east teknival einzuläutern und anschließend mit einem miniatur-teknival ausklingen zu lassen? aber zuerst holte mich die realität ein: die zeit verging mal wieder schneller als erwartet und der erfüllungsgrad der selbstauferlegten vorhaben lag vielleicht bei mageren 25%. zu wenig zeit also, um bereits am freitag in falkenberg aufzukreuzen, aber letztlich auch noch genug willen, um dieses vorhaben am samstag nachzuholen. in einer der kraterlandschaft, die als weg fehlinterpretiert werden könnte, angepassten geschwindigkeit kämpften wir uns in richtung bunker vor. auf dem weg dorthin kam uns bereits ein dd-lkw entgegen, was erstmal als schlechtes zeichen intepretiert wurde. wenig später dann der einlass, der eigentlich keiner war, aber dennoch mit einer spende bedacht wurde. im gegenzug erhielten wir eine mülltüte und einen spickzettel mit den wichtigsten verhaltensregeln - vorbildlich! zwei ecken weiter hatten wir schließlich neben den bereits seit freitag anwesenden leipzigern eingeparkt. es folgten lockere plaudereien mit einer grundaussage, anhand derer wir freitags wohl nicht allzu viel verpasst hätten. puh - glück gehabt! ungeachtet dessen stellte sich freudiges staunen ein: "die haben ja wirklich ein karussell". und nicht nur das: der outdoor-floor pumpte abwechselnd drum&bass und tribe in den wald, der um uns herum mit allerlei typischen teknival-fahrzeugen aus sämtlichen nationen vollgestellt war. dennoch fiel auf, dass es irgendwie nicht sehr voll war, genaugenommen fast leer. auch drinnen änderte sich dieser eindruck nicht - im gegenteil. fast hätte man glauben können, es befänden sich mehr hunde als gäste auf der party. zu stoßzeiten lagen bis zu 7 (!) vierbeiner auf der tanzfläche. die anzahl der rassen entsprach dabei auch in etwa der anzahl der teilnehmenden nationen und so hörten wir um uns herum unterschiedlichste sprachen. aber musikalisch sprechen wir alle die gleiche sprache und so war hesed der mann der nacht. trotz lädiertem mischpult verwöhnte er uns mit einem seiner mitreißenden psytek-sets. an dessen einnehmender wirkung war die anlage nicht ganz unschuldig, denn die gefiel mir diesmal zum ersten mal in falkenberg richtig gut. schön punchig ging es zur sache und das ohne den bei bisherigen falkenbergparties oft stressigen mittel-/hochtonbereich. so konnte mich der sound auch lange zeit vor der box fesseln. ein kleiner wehrmutstropfen am rande: dass zusammenspiel mit flöte und live-gesang gelang einst in der reithalle noch um einiges besser, sicherlich auch durch das zutun von aka elektronics. zwischendrin gab es auch mal netten frenchcore von platte, so dass es schwer fiel, sich davon loszureißen und dem outdoor-floor gehör zu schenken. zumal die meisten bereits dem kettenkarussell verfallen waren, noch bevor sie überhaupt am outdoor-floor ankamen. die recht schnellen runden, die noch dazu sehr lange anhielten, führten je nach blickrichtung zu ganz unterschiedlichen filmen und so wurde das karussell einstimmig als geniale abwechslung empfunden. die hunde empfanden das ähnlich und bei jeder fahrt wetzte ein ganzes rudel von ihnen bellenderweise den gondeln hinterher. gibt es ein aber? ja, das gibt es leider, denn all das vergnügen, die ausnahmslos gut gelaunten gäste und der lobenswerte deko-aufwand konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die party eigentlich viel zu schlecht besucht war. in falkenberg ist irgendwie der wurm drin und keiner weiß warum. waren schon vergangene parties mehr schlecht als recht besucht, so überraschte die publikumsarmut vor allem diesmal. war es nicht so, dass noch vor gerademal einer woche alle vom teknival schwärmten und sich schnellstmöglich ersatz wünschten? hier hätten sie die möglichkeit dazu gehabt, doch leider haben diese nur wenige wahrgenommen. der rest hat trotzdem gut gefeiert und damit auch darüber hinweg gesehen, dass das musikprogramm auch durchaus einige tiefpunkte hatte und auch die schlagzeug-performance nicht die wirkung hatte, die man sich davon erhofft hätte. aber selbst ich hätte fotografisch viel mehr aus der party machen können und so spiegeln die bilder nur einen bruchteil der deko-übermacht wieder, die vor allem durch detailreichtum punktete. unterm strich also mal wieder eine ordentliche, wenn auch nicht überragende party. aber es liegt vor allem an euch, ob oder wie schnell sich das ändert. |
||||||
| kommentare der besucher | ||||||
Eintragen |
||||||
[ jump to top ]