| [ home ] | » | [ fotosynthese ] | » | [ 2006 ] | » | 03.06.2k6 |
| events | spacehall | ||||||||||||||||||||
| date | 03.06.2006 | ||||||||||||||||||||
| location | reithalle, dresden | ||||||||||||||||||||
| line-up | metek sound system (live, frankreich), crackhead worm (live, torsion records, frankreich), hesed & aka elektronix (analog tecne model / xy-constructions), format c: (xy-constructions), tim b. (daimon), p3d3d (daimon) | ||||||||||||||||||||
| bilder | 178 bilder / 16,10 mb | ||||||||||||||||||||
packen wir die sache mal beim schwanz: eine weltklasse party!!! ich würde mich sogar noch weiter rauslehnen und von der für mich bis dato besten sause des jahres sprechen. aber eins nach dem anderen..... nach dem vorabendflop bestand unsererseits natürlich doppelter partybedarf, so dass wir trotz nervigem dauerregen wieselflink ins dresdner länd'le pilgerten. gespannt, was sich uns als reithalle präsentieren würde, befuhren wir den straße-e-komplex, der insgesamt erfreulich leer war. freie sicht auf das objekt der begierde und ein parkplatz unweit davon waren die folgen. wenig später ließen wir auch den einlass hinter uns und waren somit zum minimalen gegenwert von sechs euro ins innere der imposanten halle gelangt. die ersten eindrücke waren gemischter natur: sehr viel rotes licht, dazu noch mehr nebel und ein ziemlich verhaltenes treiben. doch als wären wir verhext, besserte sich der gesamteindruck mit jeder minute, die ins dunkel ging. es dauerte nicht lange und ich konnte mich ersten ausstellschritten nicht mehr verschließen. obwohl ich einige tracks von ihm habe, war mir irgendwie entfallen, dass der crackhead worm breakbeat kreiert ... und was für welchen! kraftvolle breaks bretterten durch die große halle und es war eine freude sich deren bassdruck entgegenzustellen und ihn massagegleich mit dem eigenen körper abzufangen. mitverantwortlich für dieses erlebnis war das daimon sound system, welches mit sage und schreibe 18 bassmodulen für kompromisslosen vortrieb sorgte. die punches kamen voluminös und dennoch trocken, knackig und sauber. auch die hoch-/mitteltonabstimmung gefiel, so dass das resümee das gleiche wie bei der einstigen hafenparty bleibt: klasse sound! aber toller sound ist natürlich nicht nur das ergebnis guter hardware, sondern vor allem auch ausgereifter software, sprich musik. und um deren pflege kümmerten sich in dieser nacht ausnahmslos meister ihres faches. wie z.b. hesed und aka electronics, deren kombo-liveact als paradebeispiel einer gelungenen symbiose gelten darf. schon auf diversen anderen parties, z.b. in der chemiefabrik zeigten uns die beiden, wie gut sie musikalisch miteinander harmonieren können. das diesmalige tribe-set darf jedoch als ein ganz besonderes meisterstück gelten. akustisch wurde es mit flötensolos und live-gesang abgerundet, den optischen abschluss bildete schließlich eine feuer-schaustellerin. spätestens ab diesem zeitpunkt war auch der großteil des publikums feuer und flamme. zwischenzeitlich hatte man es sich vor der imposanten boxenwand gemütlich gemacht, vor welcher körper und geist ordentlich durchlüftet wurden. spätschäden am gehör? mit sicherheit! aber egal, wir haben (es) wenigstens gelebt! und mal im ernst: eh wir ein ernstzunehmendes alter erreichen, da hat die hörgeräteindustrie ohnehin ein paar purzelbäume mehr geschlagen. apropos körperschaden: der symphatische "daimon quotenbehindi" (zitat) im rollstuhl war in dieser nacht der mann des lichtes. er dirigierte mehrere normale und einen echtfarblaser, die zusammengeschaltet ein kunterbuntes feuerwerk über unseren köpfen steigen ließen. so gab es quasi ein lasergeschnittenes sahnehäubchen auf die ohnehin schon gute atmosphäre. letztere war mit sicherheit das herausragendste merkmal dieser party. kaum zu glauben, aber es waren wirklich ausnahmslos alle gäste extremst gut gelaunt. der gegenseitige respekt war demnach eines der großen themen dieser nacht. man lief durch die reihen, lachte fremde menschen an, es wurde zurückgelächelt und man kam daraufhin ins gespräch. naja, genaugenommen laberte später jeder mit jedem querbeet, überwiegend dünnes, aber hey, das ist doch schonmal was ;) zurück zur musik: das gewohnt treibende plattenset vom format c: übergehe ich jetzt mal frecherweise und komme direkt zu metek, die ich recht verspielt in erinnerung hatte. doch diesmal spielten sie ein set für die beine, das somit bestens in den spannungsbogen dieser nacht passte. ein um die andere geile baseline sorgten dafür, dass man einfach nicht zur ruhe kam. gern hätte ich mal ein wenig rast gemacht, doch im angesicht dieser musik war das schlichtweg unmöglich. auch später beim tim b.: kaum hatte man den entschluss zur pause gefasst, war auf dem weg wohin auch immer, denn sitzgelegenheiten gab es leider fast keine, da ging es wieder los: das sound system schüttelte erneut einen noch krasseren druck aus dem ärmel, das grinsen im gesicht setze wieder ein und wenig später fand man sich vor den boxen wieder. zusammen mit zahlreichen symphatischen weibchen, die diesmal die vorderste reihe für sich in anspruch nahmen und diese stellung mit hypnotischem po-kreisen halten konnten. hier und da hatte der autofokus der digicam probleme mit den teils körbchenlosen sekundärmerkmalen, aber da sieht man natürlich wohlwollend drüber hinweg *g* all das das bringt uns zurück zum anfang und zur einzig möglichen zusammenfassung dieser party: genial! musik, optik, sound und vor allem menschlichkeit hätten besser kaum sein können. sieben sinne hat der mensch, der großteil davon wurde diesmal auf's angenehmste berührt. dank an die daimons und alle dabeigewesenen! |
|||||||||||||||||||||
| kommentare der besucher | |||||||||||||||||||||
Eintragen |
|||||||||||||||||||||
[ jump to top ]