| [ home ] | » | [ fotosynthese ] | » | [ 2005 ] | » | 24.09.2k5 |
| event | bass nightmare |
| date | 23.-26.09.2k5 |
| location | alter flugplatz, finsterwalde |
| line-up | psychospores (live, circus alien, cz), format c:\ vs. hesed (live, monotonsystem, xy-constructions), court circuit (live, protestkultur), fox23 (live, cyberrise system), itzi (live), g.r.g. (live), adam vandal (direct drive, dct, cz), tekdog (akedia soundsystem), yaya23 (cyberrise system), ill bastard (protestkultur), yen df (cyberrise system), nulle (t.f.l.), desease, fried brain (akedia soundsystem), schredder & schlachtmeister (xy-constructions) |
| bilder | 34 bilder / 2,65 mb |
| steht nightmare eigentlich für alptraum, so kann eine party dazu beitragen, dass sich seine bedeutung in höchstgenuss wandelt. so zum beispiel beim bass nightmare, dessen line-up sich mit einem freudigen lächeln laß, garantierte es doch feinste core- und tribe-klänge. die entscheidung zwischen der keller-antik-party in leipzig und dem flugplatz hinter dem finsteren walde war somit schnell gefällt. mit mühe und not konnten wir in letzter minute noch zwei mitreisende aktivieren, so dass wir letztlich zu viert die ost-sächsische provinz bereisten.
dort bot sich uns ein reges treiben, verursacht durch die beachtliche gästemeute, die ausmaße wie einst beim teslatek erreichte. uns hielt dann auch nichts mehr im auto und in windeseile stürmten wir den kleinen erdhügel. ganz im gegensatz zur vorangegangenen party schien diesmal alles zu stimmen: eine druckvolle und kein bischen harsch klingende anlage wurde durch dezentes licht, mitreißende musik und stimmungsgeladene feiermenschen ergänzt. dem ganzen wollten wir schließlich noch ein i-tüpfelchen in form eines leckeren bieres aufsetzen und dabei zeigte sich die erste, einzige und damit auch größte schwäche dieser party: sternquell entsprang einem alufass, durchlief eine unterdimensionierte zapfanlage und ergoss sich in schaumform in weiße plastikbecher. diese schaumschlacht ergab immense wartezeiten und dabei ist es solch ein bier nichtmal wert, lange darauf zu warten. irgendwann kam man dann in den "genuss" solch eines bechers, stand damit still irgendwo herum (feiern ist damit schließlich unmöglich) und schon war das bild vom alkoholiker auch optisch perfekt. fehlte nur noch der krönende abschluss: das bier schmeckte bereits im frischen zustand schal. aber nachdem ich dieser an für sich nebensächlichen kleinigkeit einen ganzen absatz geopfert habe, lohnt es sich auch mal, über den rest zu sprechen ... und der war eigentlich einwandfrei. da hätten wir als erstes die musik, die (am samstag) von anfang an begeisterte. bereits das (uns unbekannte) act vor psychospores machte ordentlich ballett, wie man das im ostcode-jargon zu sagen pflegt. psychospores selbst war schließlich grandios. stellenweise fast zu gut, zumindest bis wir bemerkten, dass die ein ping-pong aus platten und liveact spielten, was die gute gesamtperformance erklärte. zur angenehmen musik bewegte sich ein ebenso angenehmes publikum. das oftmals mürrische verhalten der core-gemeinde schien wie weggeblasen. jeder war irgendwie freundlich und gut gelaunt, woraus sich auch nette gespräche ergaben. eines dieser gespräche führte uns schließlich ins auto, wo wir alle in phänomenal kurzer zeit unsere motivation einbüßten. so richtig kann ich dieses phänomen zwar nicht erklären, fakt war aber, dass sich plötzlich jeder nach seinem bett sehnte. so brachen wir schon sehr zeitig, genaugenommen gegen 6 uhr auf und haben somit einem großteil der noch bevorstehende party-höhepunkte adieu gesagt. unsere persönlichen schwächen ändern jedoch nichts daran, dass dies mal wieder eine spektakulär gute party war ... bzw. hätte werden können. |
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